Klimmzugstange Wand: +5 Tipps für gute Klimmzüge!

Ich hatte in meinem Beitrag zu Klimmzugstange Decke über die Deckenkonstruktion berichtet und welche Vor- und Nachteile diese hat.
Neben der Klimmzugstange Wand und der Decke gibt es noch die die freistehende Klimmzugstange sowie das Türreck, welches am Türrahmen befestigt wird.
In diesem Blog gehe ich auf die Frage ein, worum es sich bei der Wandbefestigung handelt, und welche unterschiedlichen Modelle es auf dem Markt gibt.
Dann erkläre ich einige Unterschiedlichkeiten zu den Grifftechniken und am Schluss folgt ein Fazit und FAQ zu der Klimmzugstange Wand.

Ein Mann trainiert an einer Klimmzugstange Wand und hat den Klimmzug gerade vollendet.
Ein Mann führt gerade den Klimmzug durch. Die Klimmzugstange ist an der Wand befestigt./Foto von RODNAE Productions von Pexels

Welche Vor- und Nachteile hat eine Klimmzugstange an der Wand?

Eine Klimmzugstange an der Wand hat folgende Vorteile und auch Nachteile:

Vorteile:

Gegenüber der Deckenkonstruktion ist sie leichter zu erreichen und die Höhe kann der Körpergröße angepasst werden.
Die meisten Wände sind gemauert, und somit stabiler als so manche Decke.
Die Anbringung ist einfacher, ich kann einfach Löcher bohren und mit Dübeln die Klimmzugstange befestigen.
Beim Türreck muss die Tür unbedingt stabil sein. Ein weiteres Problem ist, dass ich das Türreck immer abnehmen muss, um die Tür nutzen zu können.

Nachteile:

Es benötigt viel Platz. Der Raum um die Klimmzugstange kann nicht für andere Gegenstände und Dinge genutzt werden.
Die Wand muss gebohrt werden, es bleiben Löcher zurück.
Es sind Verschmutzungen möglich, wenn ich die Wand berühre. Eventuell muss ein Wandschutz aus Plexiglas angeschafft werden.

Welcher unterschiedlichen Haltungen für die Klimmzugstange Wand gibt es?

Die Unterschiede bei den Klimmzugstangen liegen hauptsächlich bei der Griffart und den Techniken die ich anwende. Eine normale Klimmzugstange kann wahrscheinlich nur Unter- und Obergriff, und das in nur einer Position.

Wer es ernst meint, dem nenne ich hier einige Griffe und Techniken, die nicht fehlen sollten:

Enger und weiter Obergriff: Bei dieser Griffart umschließe ich den Griff nach vorne weg. Das heißt die Finger zeigen vom Körper weg. Eng bedeutet, dass ich die Hände sehr beieinander habe. Das erhöht aber den Schwierigkeitsgrad um einiges als bei dem weiten Griff, wo die Hände weiter auseinander stehen.

  • Enger und weiter Untergriff: Hier umschließe ich den Griff von hinten weg, sodass die Finger zum Körper hin zeigen. Beim weiten Untergriff habe ich auch hier die Hände weiter auseinander.
  • Der Hammergriff: Dieser wird auch neutrale Griffhaltung genannt, weil ich die Hände seitlich halte. Somit habe ich eine “neutrale” Griffhaltung.
  • Der negative Klimmzug: Hier stelle ich mich auf einen Stuhl und halte das Kinn oberhalb der Stange. Dann setze ich mich vom Stuhl ab und halte die Position für einige Sekunden. Daher der Name negativ, da oberhalb der Stange.

Welche Übungen an der Klimmzugstange sind zu empfehlen?

Es ist vorab zu sagen, dass Klimmzüge für Anfänger sehr schwierig sind. Es dauert eine Weile, bis ich es schaffe 10 Klimmzüge hintereinander zu absolvieren.

Anfänger

Zu Anfang, und wenn vorher noch nie trainiert wurde empfehle ich die negativen Klimmzüge. Es ist zum ersten einfacher und zum zweiten der direkte Übergang zu den regulären Klimmzügen. Wenn man 10 Wiederholungen schafft, dann sollte direkt der gestreckte Klimmzug zu schaffen sein.
Alternativ kann auch mit Widerstandsbändern gearbeitet werden, worauf ich mich stellen kann. Diese kann ich selbstverständlich auch zur Unterstützung für die negativen Klimmzüge nutzen.

Fortgeschrittene:

Wer schon einige Klimmzüge hinter sich hat, der kann noch variieren zwischen weiten und engen Ober- sowie Untergriffen.
Je weiter ich die Hände habe, umso schwerer wird es für mich. Wenn ich den Griff schulterbreit aufgestellt habe, ist der Kraftaufwand deutlich höher. Am besten mal selber ausprobieren. Nach Möglichkeit sollte der Griff nicht über die Breite der Schulter hinausgehen. Es könnte zu Problemen mit er Schulter kommen.
Im Grunde genommen sollte häufiger die Griffposition gewechselt werden, um unterschiedliche Schwierigkeitsgrade zu bewerkstelligen.
Wer es etwas entspannter mag, der wählt den Hammergriff. Das Gefühl ist doch ein Tick besser als beim Ober- oder Untergriff.
Wenn ich viele Klimmzüge schaffe trotz engem Griff, dann können noch Fußmanschetten in Betracht gezogen werden. Bitte dazu in meinem Beitrag zu Fuß- und Armgewichten weiterlesen.

5 Schritte zu einem guten Klimmzug wie ein Profi

  1. Ein sauber ausgeführter Klimmzug beginnt damit, dass ich von unten starte. Das bedeutet der Ellenbogen ist komplett durchgestreckt. Gerade am Anfang ist der Sling Trainer eine große Hilfe dabei. Weitere Infos findet man auch unter Sling Trainer Übungen. ich lege mich dabei in den Sling Trainer und ziehe mich horizontal hoch. Das sind sozusagen die ersten Gehversuche.
  2. Im zweiten Schritt versucht ich die Belastung weiter zu steigern. Ich gehe dabei weiter in die Knie oder setze mich hin. Dann ziehe ich mich fast vertikal hoch. Der Ellenbogen befindet sich dabei in Rumpfnähe.
  3. Nun versuche ich mich an der Klimmstange. Ich werde zu Anfang vielleicht noch Schwierigkeiten haben und versuche es erstmal mit Hüpfen, oder ich stelle mich auf einen Stuhl. Ich ziehe mich hoch, bis ich über der Stange bin und halte die Position. Bei der Klimmzugstange Wand oder Decke wirst du keine Stange haben, aber die Ellenbogen sollten sich am Rumpf befinden. jetzt gilt es für mehrere Sekunden die Position zu halten.
  4. Wenn man jetzt leicht ablässt und sich wieder hochzieht kräftigt es weiter die Arme und den Rücken. Dieses mehrfach wiederholen. Zur Unterstützung dienen Widerstandsbänder wie oben beschrieben, die ich über die Stange wickel.
  5. Im Finale sollte ich zumindest einen vollständigen Klimmzug durchführen können. Also Arme durchstrecken und schön nach oben ziehen.

Das sieht dann so aus:

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Welche Klimmzugstange?

Welche Klimmzugstange für die Wand ist die richtige für mich?

Ich sage, es kommt auf die persönlichen Anforderungen an. Wer viele Klimmzüge machen möchte, der sollte auf die verschiedenen Griffarten achten, wie enge, weite Grifftechniken und den Hammergriff. Diese Modelle sind etwas teurer, aber ich muss keine Kompromisse eingehen. Gute günstige Geräte kann ich schon für ca. 70 Euro bekommen. Dann habe ich nicht alle Griffe, aber ich kann damit gut arbeiten. Gute Modelle habe mehrere Löcher zur Befestigung und verfügen über multifunktionale Befestigungsmöglichkeiten für Boxsäcke und Ösen für z. B. Widerstandsbänder oder Turnringe.

Fazit

Fazit zur Klimmzugstange Wand

Wer zuhause Platz hat, und sich fitnesstechnisch breit aufstellen möchte, dem kann ich das Trainingsgerät empfehlen. Wer es regelmäßig ausführt, der wird merken, wie der Muskelaufbau voranschreitet und die Figur so sein wird, wie es sein sollte. Ganz zu schweigen von der Bewunderung, die man ernten wird, wenn 10 Klimmzüge unproblematisch über die Bühne gehen. Also leg einfach los!

FAQ zur Klimmzugstange Wand

Anbei die am häufigsten gestellten Fragen:

Welche Wand ist zur Anbringung geeignet?

Am besten eignet sich eine Stein- oder Betonwand. Auf keinen Fall würde ich sie an Rigips- oder Fermacellplatten anbringen. Das Gerät reißt ab, und man selber könnte schlimmste Verletzungen davontragen.

Wie groß sollte der Abstand zur Wand sein?

Es sollten 40 cm Abstand zur Wand nicht überschritten werden. Je weiter ich mich zur Wand entferne, umso mehr Hebelkräfte setzen ein, und die Belastung an der Wand steigt.

In welcher Höhe sollte ich die Klimmzugstange anbringen?

Hierfür benötige ich die Körpergröße sowie die Armlänge. Wenn ich 1,70 m groß und meine Arme 45 cm lang sind, dann sollte die Klimmzugstange in 215 cm angebracht sein. Ich kann mich dann noch schön lang machen und kann bequem die Übungen ausführen.

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