Mit dem Fahrrad zur Arbeit: mein Erfahrungsbericht

In diesem Beitrag möchte ich über meine Erfahrungen berichten, wie ich dazu gekommen bin, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Dabei gab es einige Hürden, die zu bewältigen waren. Natürlich ist nicht zu vergessen, dass es eine Überwindung ist, bei einem Fahrtweg von 17 Km, jeden Tag zu fahren. Dennoch bin ich gestartet und habe einige Angewohnheiten zunutze gemacht. Ich werde dir Tipps und Trick geben, die es dir einfacher machen vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen.

E-Bike mit diversem Zubehör
Mein E-Bike

Die Vorplanung zu der Challenge „Mit dem Fahrrad zur Arbeit“

Es gibt die Möglichkeit ohne Planung einfach loszulegen. Aber was ist wenn etwas schief läuft? Das wäre ein grausiger Gedanke. Zum einen wäre es peinlich, zum anderen hätte ich kläglich gescheitert, denn ein zweites Mal zu starten wäre sehr unwahrscheinlich.

Daher habe ich mir Notizen gemacht, was zu beachten ist:

Welches Fahrrad für den Arbeitsweg?

Starte ich mit einem herkömmlichen Fahrrad, dann müsste ich mehr Ausdauer, Zeit und natürlich Wechselklamotten haben.

Ein E-Bike hingegen ist da komfortabler. Wegen seine Motors brauche ich weniger Kraft zum Treten. Ein weitaus sehr wichtige Vorteil ist die Zeit. Da ich gleichmäßig fahre, kann ich die Fahrtzeit ziemlich genau berechnen. Für meine 17 Km brauche ich ziemlich genau 45 Minuten. Falls es mal eine Ampelphase länger dauert, wären es trotzdem maximal 50 Minuten.

Die Entscheidung fiel deshalb zugunsten eines E-Bikes. Außerdem hasse ich es in der Firma mich umziehen zu müssen weil ich unangenehm rieche.

Die Fahrradroute zur Arbeit

Ein wichtiger Aspekt ist die Route. Zum einen möchte ich vielbefahrene Straßen meiden, und möglichst viel von der Natur sehen.

Die App Komoot kam mir da genau richtig. In dieser Software sind viele Fahrradstraßen verzeichnet, und sie koste nicht die Welt. Nach dem Download habe ich sie sofort am nächsten Tag ausprobiert und war sofort begeistert. Die Strecke war genau so wie ich sie haben wollte.

Die Kleidung auf dem Weg zur Arbeit

Im Gegensatz zum Auto bin ich auf dem Fahrrad den Naturgewalten ausgesetzt. Es kann sein, dass morgens die Sonne scheint aber abends ein Tiefdruckgebiet hinwegzieht. Zu meiner normalen Tasche habe ich mir noch eine weitere Gepäcktasche besorgt. Darin verstaue ich die Regenjacke, Regenhose sowie regendichte Überzieher für die Schuhe. So kann ich mich umziehen, falls es nötig ist. Zusätzlich habe ich etwas Werkzeug dabei, falls sich unterwegs etwas löst.

Die Sicherheit auf dem Weg zur Arbeit

Ganz am Anfang bin ich noch ohne Helm zur Arbeit gefahren. Mit der Zeit wurde mir das zusehends zu gefährlich, vor allem in der Innenstadt. So ist es bei mir fast zu einer Kollision mit einem anderen Fahrrad bzw. Auto gekommen. Seitdem trage ich einen Fahrradhelm. E-Bikes werden auch leichter gestohlen, und daher habe ich mir ein dickes Kettenschloss gekauft. Das verhindert, dass mein Fahrrad nicht so leicht geklaut wird.

Mit dem Fahrrad zur Arbeit Tipps

Hier gibt es noch einige Tipps für den Arbeitsweg:

Die Fahrweise

Wer mit dem E-Bike fährt kennt es nur zu gut. Weht ein wenig Wind, dann schalte ich schon mal in den Turbomodus. Jetzt habe ich es leichter, aber der Akku geht schneller zur Neige. Besser ist es die Geschwindigkeit anzupassen. Wenn ich an eine Ampel fahre, dann bin ich langsamer wenn ich noch „Rot“ habe. Sobald ich näher herankomme und die Ampel auf „Grün“ springt, dann gebe ich wieder Gas. Jedes Anhalten und Anfahren kostest Akkukapazität. Sie also achtsam und passe die Fahrweise an.

Schwitzen auf dem Weg zur Arbeit

Das kenne ich zur Genüge. Das Problem lös durch entsprechen Deos oder passe die Kleidung an. Viele tragen zu dick auf. Das ist nicht verkehrt, führt aber dazu, dass ich sehr leicht schwitze. Wenn es zu warm wird, dann schalte  ich ein paar Gänge runter. Es kommt nicht darauf an 5 Minuten früher da zu sein, sondern entspannter.

Getränke

Ich habe immer eine Flasche Wasser in der Tasche. Es gibt nichts schlimmeres als auf dem Weg zur Arbeit Durst zu bekommen. Daher empfehle ich am besten Wasser immer dabei zu haben.

Hygieneartikel

Wenn weite Strecken zu fahren sind, dann sollte der Sonnenschutz, eine Mütze, Deo und evtl. auch Duschgel nicht fehlen. Was ich immer dabei habe ist die Mütze wegen der Sonne, Anti-Mückenspray und ein Deo. Wer noch Verbandszeug oder was zum waschen dabei hat, der ist schon gut ausgerüstet.

Wartung und Kosten um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

Die Anschaffung eines E-Bikes hat mich 3500 Euro gekostet. Das eine Menge Geld, zumindest auf den ersten Blick. Wenn ich Kosten des Fahrrades dem Auto entgegenrechne, dann spare ich 150 Euro im Monat, wenn ich nur mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre. Die Kosten für Strom, Versicherung und Wartung sowie Abnutzung sind inbegriffen. Selbst wenn ich in den Wintermonaten nicht fahre, so komme ich dennoch auf 1200 Euro Ersparnis im Jahr. Das E-Bike kompensiert sich so nach 3 Jahren automatisch.

Fazit

Fazit zur Challenge „Mit dem Fahrrad zur Arbeit“

Ich bin selber überrascht wieviel Spaß es machen kann mit dem E-Bike zu fahren. Vor allem ist es gesund, und kann weitestgehend dem Autoverkehr fernbleiben. Wenn ich sehe wie die Spritpreise klettern, so bin ich gelassener, denn ich habe eine Alternative gefunden. In den meisten Fällen kann ich problemlos fahren, denn ein bisschen Regen tut nicht weh. Außerdem hält es mich fit, und ich spüre, dass das Fahrradfahren den Stress abbaut. Ich kann jedem empfehlen sofern möglich, auf den Drahtesel umzusteigen.

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